Pura Vida Teil I

Du betrachtest gerade Pura Vida Teil I

Unseren Start in die dreiwöchigen Costa Rica Ferien verbringen wir mit Gabi und Luis. Sie haben einen Tagesausflug für uns geplant und so fahren wir zuerst durch den dichten Verkehr von San José in die Berge. Als wir unser Ziel fast erreicht haben, erraten es auch unsere Eltern, denn nun sieht man überall Kaffeeplantagen. Wenig erstaunlich landen wir bald darauf bei einer Kaffeefarm von Starbucks. Wir erhalten eine 1.5 stündige Tour von einem sehr netten Guide und lernen von der kleinen Pflanze bis zur fertigen Bohne alles über die Kaffeeproduktion. Zum Schluss dürfen wir auch noch einen Kaffee probieren. Neben der spannenden Produktion ist vor allem die Aussicht sehr sehenswert.

Kaffeefarm mit Aussicht

Anschliessend fahren wir in ein nahegelegenes Reservat mit Tieren und geniessen den Spaziergang inklusive einem grossen und feinen Mittagessen. Wir sehen von Faultieren zu Wildkatzen und vielen Schmetterlingen viele einheimische Tiere und bestaunen am Schluss noch vier Wasserfälle. Ein gelungener Ausflug endet mit knapp 2 Stunden Rückfahrt nach San José durch den immer vorhandenen Stau. Zum Abendessen gehen wir zu einem Japaner.

Faultier
Tucan
Papagei
Frosch
Schmetterling
Am Wasserfall
Wasserfall

Am nächsten Tag sehen wir uns San José an. Wie uns Luis und Gabi vorgewarnt haben, ist das Stadtzentrum wirklich hässlich. Man kann es nicht schönreden. Das historische Museum liefert allerdings viele spannende Infos und ein klassisches costa-ricanisches Mittagessen ist hervorragend. Es gibt hier immer Reis, Bohnen, Gemüse und Fleisch oder Fisch. Am späteren Nachmittag gehen wir noch auf ein Festivalgelände und sehen einer Musikband zu, kaufen ein Buch von einem Costa Ricaner, der in Südamerika gereist ist und sind schockiert über die Preise bei den Foodtrucks. Da sind wir wirklich in der Schweiz angekommen. Ein Highlight ist der vierbeinige Besucher einer Familie, nämlich kein Hund sondern eine Ziege. Bevor die grosse Menge am Freitagabend eintrifft, gehen wir bereits zurück nach Hause und geniessen noch etwas Zeit zu viert bei Gabi und Luis auf der Dachterrasse. Am nächsten Tag verabschieden wir uns vorerst von Gabi und Luis und gehen zu sechst mit einer organisierten Tour in den Tortugero Nationalpark. Hier kommt man nur mit dem Schiff über den Fluss hin und so verbringen wir den halben Tag im Bus und dann im Boot bis wir bei unserem Hotel ankommen.

Tortugero
Echse im Baum
Entenart
Blumengesicht

Trotz der ersten Regenschauer machen wir sogleich einen Ausflug mit einem Guide und laufen einen Spaziergang. Leider sehen wir nicht sehr viele Tiere und die Spinnen sind ja bekanntlich für einige von uns nicht so interessant zu bestaunen. Dennoch ist es eine kurzweilige Angelegenheit und kurz bevor es zurück ins Hotel geht sehen wir weit oben im Baum ein Faultier.

Wo ist das Faultier?
Kapuzineraffen gleich beim Hotel

Am nächsten Morgen geht es bereits um 6.00 Uhr los mit der Bootstour. Trotz vereinzelten Regenschauern sehen wir Kapuzineraffen und Brüllaffen, die uns sogar antworten, wenn wir in den Wald rufen. Wir sehen kleine Krokodile und viele einheimische Vögel. Nach etwas Erholung am Pool spazieren wir am Nachmittag noch durch das kleine Dörfchen Tortugero und entspannen mit einem Kaffee. 

Wichtig!
Kaiman
‚kleines‘ Krokodil
Vogel
Apéro

Der nächste Tag ist ein Reisetag mit viel Geduld. Wir brechen früh mit dem Boot wieder zum Eingang des Parkes auf und müssen da aber lange auf den Bus warten, welcher 2 Stunden im Stau steckt. Zum Glück funktioniert die Autoübergabe problemlos und wir kommen gerade beim Eindunkeln im nächsten Hotel an. 

Vogelbesuch beim Frühstück

Wir verbringen die nächsten Tage in der Nähe von La Fortuna und dem Vulkan Arenal. Trotz durchzogenem Wetter wandern wir am nächsten Tag durch den Nationalpark des Arenals. Leider ist der Vulkan nicht gross sichtbar, was auch eine Seltenheit ist. Es regnet zwar immer wieder kurz und kräftig, kalt ist es jedoch nie.

Wanderung im Regen
Blick auf den See
Wo ist der Vulkan?

Trotzdem verbringen wir den Nachmittag in einem Thermalbad. Die Preisunterschiede sind gigantisch und wir entscheiden uns für die Low-Budget Variante und fühlen uns unter den Einheimischen auch sehr wohl. Zum Glück ist das Wetter am nächsten Tag etwas besser. Da man hier für vieles einen sehr hohen Eintritt zahlt, fahren wir auf kleinen Schotterstrasse zu einem Fluss und geniessen die Ruhe und Landschaft da. Anschliessend gibts ein kleines Mittagessen mit Aussicht und einen ruhigen Nachmittag im Hotel.

Alte Brücke
Drohnenblick
Coole Strasse

Erneut liegt ein Reisetag vor uns und auch hier gilt, der Weg ist das Ziel. So brauchen wir gut 3.5 Stunden für 100km. Die Strasse ist sehr eng und kurvenreich.

Alpenabzug?

Am Abend treffen wir uns erneut mit Luis und Gabi in Monteverde. Sie sind fürs Osterwochenende angereist. Wir essen feine Pizzas und geniessen die Gesellschaft. Hier haben wir die Nationalparks bereits im voraus gebucht, denn am Osterwochenende ist sehr viel los. Wir haben uns die Faultiere als Vorbild genommen und sind die 4km in 3.5 Stunden spaziert. Es gab aber auch sehr viel zu sehen. Neben dem unglaublich grünen und dicht bewachsenen Wolkenwald sahen wir Nasenbäre, viele Vögel und eine riesige Spinne. Vor allem die Entdeckung eines Quezals war spektakulär. Dies ist eine bedrohte Vogelart, die sehr schwer zu finden ist. 

Quezal
Nasenbären
Viel Grün

Nach dieser langsamen und trotzdem anstrengenden Wanderung gab es Kaffee und Kuchen oder Bier und Sandwich zur Stärkung und nach 15 Minuten hatten wir dann das Zentrum des Dorfes erkundet. In unserem Hotel gibt es eine Rooftop Bar und so genossen wir jeden Abend die Happy Hour, heute auch mit Luis und Gabi. Anschliessend assen wir gleich im Hotelrestaurant ein hervorragendes Abendessen. 

Zentrum
Regenbogen von der Dachterasse
Sonnenuntergang

Auch das Frühstück war hier immer ausgezeichnet und am nächsten Tag machten wir eine etwas kürzere Wanderungen über viele Hängebrücken. Auch hier sahen wir Nasenbären und sehr grosse Schmetterlinge. Die Hängebrücken waren sehr cool und ermöglichten eine gute Aussicht. 

Ab durch den Wald
Hängebrücke
Bäume von Oben

Nach einer Stärkung und einer Siesta waren wir erneut bereit für die Happy Hour und das anschliessende Abendessen mit Gabi und Luis. Leider müssen sie sich bereits von unseren Eltern verabschieden und fahren am Sonntag möglichst früh zurück nach San José, um nicht im Stau zu landen. Wir ziehen weiter Richtung Rio Celeste und verbrachten somit ein schönes Osterwochenende.

Nasenbär mit Ausblick

PS: Wer ein Foto von den Spinnen sehen will, melde sich bei Simon.

Antworte auf den Kommentar von Jasmine und Götti Antwort abbrechen

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Jasmine und Götti

    😘😘