Wie immer verabschieden wir uns von neuen Bekannten mit etwas Wehmut und gleichzeitig neuer Vorfreude auf das was kommt. Jerry, der Gründer vom Waisenhaus in Puebla, erweist uns allerdings noch einen sehr grossen Gefallen und fährt uns mit dem Auto quer durch Puebla. So ersparen wir uns die Durchquerung einer Grossstadt (mehr als 1.5 Mio. Einwohner) und all den umliegenden Vororten. So starten wir unser erneutes Fahrradreisen auf einer angenehmen Überlandstrasse mit wenig Verkehr und vielen kleinen Dörfern. Wir kommen an vielen Dorfeingängen mit kleinen Kapellen und schönen Eingangsbögen vorbei.


Auf dem Dorfplatz essen wir unser Mittagessen, welches wir nun oft mit einem Süssgetränk aus einem kleinen Laden versüssen. Beim Einpacken merke ich, dass meine hintere Fahrradtasche eine Schraube verloren hat. Zum Glück tragen wir für alle möglichen Fälle Ersatzmaterial mit und können auch endlich wiedermal etwas davon gebrauchen. Schnell ist alles wieder zusammengeflickt und wir radeln weiter.


Wir kommen gut vorwärts aber je länger der Tag dahin zieht desto mehr Wind kommt auf. In einer ziemlich grossen Stadt machen wir halt und entscheiden uns schliesslich gleich zu bleiben. Der nächste Ort wäre noch 40km weiter und wir wollen es nicht am ersten Tag gleich übertreiben. So geniessen wir die Sonne auf dem Plaza und fragen danach bei der Protecciòn Civil, ob sie einen Schlafplatz für uns haben. Die Protecciòn Civil ist hauptsächlich Ambulanzdienst. Wie so oft sind wir viel zu früh und die Dame ist etwas verwirrt, ob wir den jetzt (ca. 17.00 Uhr) bereits schlafen möchten. Denn selbstversändlich können wie in ihrem grossen Eventsaal übernachten, wo auch die Verkehrspolizei ihre Nachtruhen machen. Bevor wir uns für die Nacht installieren, gibt es feine Tacos zum Abendessen. Hier ist es nun wirklich günstig und wir essen inkl. Getränke für etwa 10.- CHF. Danach bauen wir unser Innenzelt im Saal auf und gehen bereits früh schlafen.



Wie immer an solchen Orten ist die Nacht alles andere als ruhig. Polizeiautos kommen und gehen, die Hunde ums Haus bellen immer wieder und einer der Polizisten schnarcht super laut. Es hält sich also etwas in Grenzen mit der Erholung. Trotzdem steigen wir guten Mutes am nächsten Tag aufs Rad und freuen uns auf die nächsten 40km, welche nur abwärts gehen. Leider haben wir die Rechnung ohne Gegenwind gemacht. So kommen wir nur halb so schnell vorwärts und müssen auch noch viel strampeln. Kurz vor der nächsten Grossstadt Tehuacán hat Simon einen Platten. Das hatten wir seit Las Vegas nicht mehr. Da wir das Loch im Schlauch nicht finden und keine Lust haben in 10km erneut zu suchen, ersetzen wir kurzerhand den Schlauch und fahren weiter. In Tehuacán ist es Zeit wiedermal richtig einzukaufen. Da immer einer von uns bei den Rädern warten muss, ist es etwas mühsam. Zu meiner Freude hat es diesmal gleich nebenan aber einen Starbucks und so setze ich mich mit den Rädern und einem Kaffee dahin und warte entspannt bis Simon zurück kommt. So ein Einkauf kann nämlich schnell eine gute Stunde dauern bis wir von Milchpulver über Kartoffelstock und Riegeln wieder alles aufgefüllt haben. Anschliessend fahren wir zügig durch die Innenstadt und entschliessen uns nicht gross Pause zu machen. Wir haben nämlich auf iOverlander, eine gute App für Reisende mit Infos über Wildcampen, Essen, Hotels, etc., von einem sehr günstigen Hotel in einem Dörfchen gelesen. So fahren wir den ganzen Nachmittag mit Gegenwind weiter und müssen vor allem am Schluss noch ziemliche Höhenmeter zurücklegen. Das Hotel hält allerdings, was es versprochen hat. Wir erhalten ein Doppelzimmer inkl. Dusche mit Warmwasser für 12.- CHF. Wir geniessen die Dusche und schlendern anschliessend durch das kleine Dörfchen. Trotz den schweren Beinen spazieren wir noch zur Kirche hoch und geniessen den Ausblick.


Zurück beim Plaza kommen wir mit einem Mexikaner ins Gespräch. Er erzählt uns das dieses Dorf, Coxcatlán, bekannt ist als die „cuna del maiz“ (dt. Die Wiege des Mais). Den in einer Höhle in der Nähe des Dorfes haben Archäologen die ältesten Nachweise von angebautem Mais entdeckt. Wir sind erstaunt und erfreut an welch spannendem Ort wir hier gelandet sind ohne es zu ahnen. Wir erzählen dem Mann, dass wir mit dem Fahrrad unterwegs sind und da ladet er uns kurzerhand in sein Restaurant ein. Wir bekommen Poulet mit Reis, Tortillas (wie immer), etwas zu trinken und ein Dessert. Das Dessert erklärt er uns mit stolz ist von der Geburtstagsfeier seiner jetzt einjährigen Tochter.

Wir erzählen ihm ein wenig von der Schweiz und als wir am Ende gerne etwas für all die Köstlichkeiten zahlen wollen, lehnt er sofort ab. Wir seien seine Gäste und das gehe aufs Haus. Er meint, das ist die mexikanische Gastfreundschaft. Wir bedanken uns herzlich und gehen satt und glücklich ins Bett. Hier schlafen wir etwas besser, aber es ist auch in diesem Dorf nie wirklich still. Hunde bellen und um etwa 7.30 (wir sind schon wach) fährt die Müllabfuhr vorbei mit Musik über Lautsprecher in voller Lautstärke. Das wäre was für in die Schweiz. Wir packen zusammen und sind bereits um 8.30 Uhr auf den Rädern. Auch heute möchten wir möglichst gut vorwärts kommen, denn danach kommen viele Höhenmeter auf uns zu und dafür möchten wir Zeit haben. Zuerst gehts aber viel runter und ohne Gegenwind kommen wir super schnell vorwärts.



Um ca. 10.00 Uhr sind wir in einer kleinen Ortschaft, wo Leti, Sara, Gab und Han übernachtet haben. Wir gehen kurz Hallo sagen und treffen sie noch beim Frühstück an. Es ist schön sie alle wieder zu sehen und vor allem Han kommt voller Freude auf uns zu. Wir bleiben allerdings nicht allzu lange, sondern fahren zügig weiter. Heute wird ein strenger Tag mit viel auf und ab. Dennoch sind unsere Beine erstaunlich fit und wir schaffen die 90 km mit knapp 1200 Höhenmeter gut. Auch die Landschaft ist atemberaubend schön.


Wir schlängeln uns durch einen Canyon und der Preis einer Strasse, welche nie flach ist, ist die Aussicht. Ich bin wirklich positiv überrascht wie wenig die lange Pause über Weihnachten und Neujahr noch zu spüren ist. Meine Beine mögen super und es ist vermutlich das allererste Mal, dass Simon knapp hinter mir fährt. Diesmal hätte ich den Bergpreis vielleicht tatsächlich gewonnen. Dann sind wir plötzlich bei unserem Ziel. Wir wollten bis zu einem Camping mit Cabañas kommen und da sind sie. Wir sind etwas ernüchtert, da sie teuerer sind als das Hotelzimmer und nur kaltes Wasser zum Duschen haben, aber wir bleiben trotzdem. Es ist die letzte „offizielle“ Übernachtungsmöglichkeit vor dem Pass. Also gibt es eine kalte Dusche und dafür ein richtiges Bett.

Wiederrum schlafe ich nicht so speziell gut, da die Hunde der Nachbarschaft bellen und die Hühner am Morgen früh krach machen. Trotzdem bin ich guten Mutes heute eine starke Etappe zu fahren. Wir geniessen noch einige Kilometer flach und beginnen dann mit dem Aufstieg. Die Landschaft macht das ganze absolut wett. Es ist wunderschön und die Aussicht nach jeder Kurve wieder atemberaubend. Auch der Verkehr ist super angenehm, es hat fast keine Autos und die Strasse ist in einem super Zustand.


Kurz vor der „Znüni“ Pause habe ich eine kleine Krise. Simon ist bereits etwas vor mir und ich fahre in ein Hungerloch. Meine einzige Verpflegung ist ein Riegel und in meinem Kopf kriecht bereits die Angst hoch, dass ich nicht mehr fahren kann ohne Essen und Simon auf und davon ist. Aber der Riegel bringt mich um die nächsten Kurven und da wartet er dann auch schon auf mich. Wir essen noch etwas mehr und ich nehme ein wenig Vorräte zu mir für den Notfall.

Doch nun geht es auch für mich wieder super und die Muskeln sind stark und fit. Wir fahren zügig bis zum ersten Restaurant. Da geniessen wir super feine Quesadillas und sogar ein Glace. Wir fragen nach den weiteren Verpflegungsmöglichkeiten. Eigentlich haben wir geplant beim zweiten Restaurant zu übernachten, doch nun erklären uns die beiden Frauen hier, dass dieses Restaurant nicht mehr existiert. Wir müssen also weiter bis zum nächsten Dorf fahren, da können wir einkaufen und schlafen. Uff, das wird ein langer Weg und mich packt bereits etwas die Angst, dass wir es nicht vor der Dunkelheit schaffen. Also los gehts und wir versuchen ein zügiges aber nicht zu schnelles Tempo anzuschlagen. Es geht viel besser als erwartet und wir kommen super schnell vorwärts.


Dennoch sind wir froh und sehr müde, als wir bei dem Dorf ankommen. Wir haben 1677 Höhenmeter auf 44km zurückgelegt. Wir finden den Einkaufsladen, der wirklich alles hat und geniessen zuerst mal ein Gatorade. Wir können die Elektrolyten brauchen, denn es war heiss auf der Fahrt. Wir kommen mit zwei Männern vor dem Laden ins Gespräch und fragen nach Schlafplätzen. Sie meinen wir sollen bei der Gemeinde fragen, die machen um 18.00 Uhr auf. Also sitzen wir noch etwas vor dem Laden, quatschen und kaufen viel Gemüse fürs Abendessen ein. Danach rollen wir ins Dorf runter und warten vor dem Gemeinde- und Polizeigebäude. Es ist 18.10 Uhr und wir machen uns bereits Sorgen, ob da noch jemand kommt. Als wir eine Frau fragen, die vorbeiläuft, meint sie nur: „Jaja, die kommen um 18.00 Uhr.“ Wie immer sollte man hier nicht zu genau auf die Uhr schauen. Tatsächlich kommt dann irgendwann auch jemand und wir können unser Zelt einfach vor das Gebäude stellen. Einerseits freuen wir uns über diesen sicheren Schlafplatz in einem kleinen Dorf und gleichzeitig sind wir etwas wehmütig sind wir nicht noch etwas weiter in die Wildnis gefahren. Es hätte wohl im Wald auch schöne und etwas ruhigere Plätze mit einer tollen Aussicht gegeben. Aber alles kann man nicht haben und unsere Beine waren schon ziemlich am Ende nach diesem Tag. Dafür kochen wir eine phänomenale One-Pot-Pasta Pfanne mit viel Gemüse, Parmesan und Schinken. Ein absolutes Festmahl und gehen anschliessend ins Zelt schlafen. Von Schlaf ist allerdings zumindest für mich nicht viel dabei. Irgendwie kann ich lange nicht einschlafen und die Hunde des Dorfes bellen immer wieder um die Wette. Irgendwann schliessen sich auch noch die Esel mit ihrem Gebrüll an und kaum ist man eingeschlafen findet der Hahn es ist nun Zeit wieder aufzuwachen. Es ist wirklich spannend wie die Geräuschkulisse in einem Dorf bei uns so viel leiser ist. Das ist mir nie aufgefallen, aber abgesehen von Kirchenglocken hört man bei uns praktisch nichts. Trotzdem stehen wir am nächsten morgen kurz vor 7.00 Uhr auf, denn dann gibt es einen Videoanruf in die Schweiz. Meine Grossmutter feiert ihren 94. Geburtstag und da wollen wir zumindest digital auch gratulieren. Danach essen wir zum ersten Mal auf dieser Reise unser Frühstück im Zelt. Draussen ist es immer noch kühl und windig und da nun die Sorge über Bären nicht mehr akut ist, können wir auch im Zelt essen. Dann heisst es alles einpacken und die letzten 60km nach Oaxaca fahren. Kaum sind wir in der Sonne ist es wieder super warm und heute geniessen wir eine lange, sehr schöne Abfahrt. Die Strasse ist frisch geteert und wir können es richtig sausen lassen.


Viel zu schnell sind wir wieder in der Zivilisation und müssen uns durch den Verkehr schlängeln. Bei einem Tacorestaurant gibts ein feines Mittagessen bevor wir die letzten 1.5 Stunden fahrt in die Grossstadt unter die Räder nehmen. Es geht aber ziemlich gut. Wir sind es uns auch langsam gewohnt. Am besten man fährt mit dem Flow eine gerade Strasse Richtung Zentrum. In der Stadt selbst, schlängelt man sie wie die Motorradfahrer einfach durch alle Autos und Busse durch. So kommen wir bei unserem Hostel an und können ohne Probleme mit dem Code hinein. Wir haben ein grosses Zimmer mit Gemeinschaftsbad und nehmen die Räder mit hoch. Ein Mitarbeiter entdeckt uns dabei, aber mit gutem Spanisch und etwas Überzeugungs- und Überredungskunst, können wir ihn schnell umstimmen und dürfen die Räder ins Zimmer nehmen.
Nun sind wir tatsächlich bereits in Oaxaca, der Hauptstadt der Provinz Oaxaca, angekommen. Wir haben vieles über diesen Ort gehört vor allem, dass es das beste Mexikanische Essen gibt. Da freuen wir uns natürlich darauf. Nach einer nötigen und verdienten Dusche schlendern wir zu einer grossen Essensshalle, wie die Markthalle, und suchen uns ein guter Ort fürs Abendessen. Simon hat etwas entdeckt und wir setzten uns in die Reihe vieler anderer. Als wir diskutieren, was wir bestellen könnten, meinen unsere Nachbarn auf Schweizerdeutsch wir sollen mal bei ihnen probieren. Was für ein lustiger Zufall. Wir haben schon lange keine Schweizer mehr getroffen und reden ein wenig mit ihnen. Sie reisen 3.5 Wochen in Mexiko und sind etwas verblüfft über unsere bereits 7 Monate.



Ja, es sind tatsächlich bereits 7 Monate und wir können nach wie vor mit viel Freude reisen. Natürlich vermissen wir unsere Liebsten von Zuhause und auch die Routine eines Alltags mit einem festen Zuhause wäre manchmal schön und dennoch erleben wir so viel spannendes, dass wir gerne noch weiterziehen. Auch die lange Pause hat sehr gut getan und so macht auch das Radfahren für mich wieder richtig Spass und ich freue mich weiterzuziehen.
Genug habe ich allerdings von all dem Lärm nachts und darum kaufen wir in einer Apotheke Ohropax. So schlafe ich diese Nacht hervorragend und wir können uns gut ausruhen. Da wir viel schneller in Oaxaca waren als geplant, bleiben wir gleich 5 Nächte. Wir möchten uns Zeit lassen die Stadt zu erkunden und auszuruhen.





So verbringen wir den ersten Tag mit einem sehr feinen Frühstück mit richtig guter heisser Schokolade. Oaxaca ist ebenfalls bekannt für die Schokolade.

Danach lösen wir ein noch ausstehendes Geburtstagsgeschenk ein und geniessen eine lange Massage. Es war herrlich. Herzlichen Dank an meine Schwiegereltern. Den Rest des Tages verbringen wir mit schlendern, Eis essen, Blog schreiben und einkaufen. Einfach ganz gemütlich.
Unseren zweiten Tag in Oaxaca verbringen wir mit touristischen Ausflügen. Mit dem offiziellen Bus möchten wir auf den naheliegenden Monte Alban hochfahren, um die Ruinen einer prähispanischen Zeit anzusehen. Kurz bevor wir beim Busbahnhof ankommen, ruft uns ein vorbeifahrender Busfahrer zu, ob wir zum Monte Alban möchten. Natürlich hat er uns den Touri bereits angesehen und so springen wir mitten auf der Strasse in den Bus. Nach 30 Minuten den Berg hoch kommen wir zur archäologischen Stätte und bezahlen mit etwa 11.- CHF Eintritt als Ausländer das Doppelte, es scheint allerdings trotzdem fair. Wir sind fasziniert von den Ruinen. Natürlich ist vieles später wieder aufgebaut worden, aber dennoch kann man die originalen Grundrisse gut erkennen. Die ersten Funde hier deuten auf eine Siedlung von 800-300 v. Chr. hin. Die Blütezeit der Stadt war dann unter den Zapoteken zwischen 300-900 n. Chr., also bereits eine unglaublich lange Zeit her. Nach etwa 2 Stunden umherlaufen, haben wir’s dann gesehen und die Hitze wird auch immer erdrückender. Es ist zwar Winter, aber mir der Sonne am Nachmittag ist es gut 25 Grad warm.





Zurück in Oaxaca finden wir ein feines Mittagbuffet und schlage uns die Bäuche voll, was dazu führt, dass wir anschliessend eine Siesta schlafen. Am Nachmittag treffen wir David und Regula zum Kaffee. Sie sind aus der Schweiz und über einen gemeinsam Freund haben wie erfahren, dass sie auch mit dem Fahrrad reisen. Sie sind bereits über 2 Jahre unterwegs und nun auch auf dem Weg Richtung Süden. Es ist cool wiedermal schweizerdeutsch zu reden und sich übers Fahrradreisen auszutauschen. Anschliessend schlendern wir zurück zum Zentrum und da kommen uns zwei rufende Radfahrer entgegen. Wir glaubens kaum, aber Sara, Han und Leti sind soeben angekommen und haben ihr Übernachtungsort ganz in der Nähe. Wir machen zum Abendessen ab und gehen gemütlich ins Zentrum. Wir schlendern bei schöner Abendstimming die Fussgängerzone entlang, sehen Tänzern zu und bestaunen eine Kirche.

Danach treffen wir Sara, Leti und Han wieder und werden von einem Freund von Letis Vater, der hier in Oaxaca lebt zum Abendessen eingeladen. Ein super feiner Foodstand ausserhalb des Touristenzentrums. Wir geniessen den Austausch und das Essen und werden am Schluss wieder nach Hause gefahren. Am Samstag ist ein spezieller Tag, denn mein Mami wird 60 Jahre alt. Deshalb machen wir einen gemütlichen Tag im Hostel und telefonieren zuerst mit der Festgesellschaft und dann noch mit Mami am Abend. Es hat uns sehr gefreut zumindest digital einen kurzen Moment Hallo zu sagen und viele Bekannte Gesichter zu sehen.
Am Nachmittag telefonieren wir noch mit Daria, Simons Schwester und nehmen anschliessend an einem Anlass teil, den Leti organisiert hat. Leti hat die letzten 1.5 Jahre für ein NGO in Guatemala gearbeitet und hat diesen Abend mit einer lokalen Fahrradgruppe organisiert. Wir schauen einen Film über drei Schicksale in Peru, Honduras und Brasilien, wo sich indigene Bevölkerungen gegen die Ausbeutung wehren. Ein sehr spannender und eindrücklicher Film mit einer anschliessenden Disskusion. Wir lassen den Abend mit Leti bei einem Bier ausklingen. An unserem letzten ganzen Tag in Oaxaca machen wir einen Stadtrundgang. Wir erfahren noch einige spannende Hintergrundinformationen über Oaxaca und ein paar Essenstipps. Ansonsten schlendern wir durch die Strassen, weichen der heissen Sonne aus (fast 30 Grad) und essen feines Essen. Den Abend verbringen wir mit Ausruhen, damit wir morgen gestärkt wieder weiterfahren können.
Au mir händ eus gfreut, dass ihr digital am Fest däbi gsi sind. Es isch en tolle Namittag gsi und natürlich hämer eu au vermisst.
Es isch immer schön, vo eu z’läse und z’ghöre, dass es eu guet gaht. Au wenns hüt Mäntigmorge (@Claudia: ha am Sunntigmorge Schreiber/Schneider gläse) isch. 😉
Vill Spass im warme Mexiko – und gueti Fahrt.
Liebi Grüessli Jasmine
Genau 🤪, zum Glück hani au am Mäntigmorge frei zum in Rueh dr Blog läse 😁😘
Vielen, vielen Dank für’s Teilnehmen am Geburtstag und die tollen Geschenke 🫶!!
Der Blog macht ‚gluschtig‘ auf Oaxaca – dort scheint treffen wirkliche kulturelle und kulinarische Highlights aufeinander 🥰. Toller Einblick auf eine uns unbekannte Gegend. 🥰